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DIE NÄCHSTEN SCHRITTE

Sie sind an einem diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) erkrankt und haben eine erste Therapie erhalten. Jetzt stellt Ihre Ärztin oder Ihr Arzt fest, dass das maligne Lymphom nicht auf die Behandlung angesprochen hat (refraktär) oder dass nach einer Zeit ohne Symptome ein Rückfall (Rezidiv) aufgetreten ist.

Warum? Wie konnte es dazu kommen?

Wichtig zu wissen: Ein Rückfall ist keine Seltenheit beim diffus großzelligen B-Zell-Lymphom. Denn bei rund einem Drittel der Patientinnen und Patienten mit einem DLBCL tritt er im weiteren Verlauf auf.1

Möglicherweise konnte die Erstlinientherapie nicht alle Krebszellen eliminieren oder die Lymphom-Zellen haben sich mit der Zeit verändert.

Plan C verstehen: Blaues Ausrufezeichen

Das diffus großzellige B-Zell-Lymphom ist das häufigste Lymphom bei Erwachsenen, an dem in den Jahren 2013 und 2014 jeweils über 7.000 Menschen in Deutschland erkrankten.2 Etwa ein Drittel der Patientinnen und Patienten erleidet einen Rückfall.1

Wenn Sie mehr zum diffus großzelligen B-Zell-Lymphom wissen möchten, bietet Ihnen das Kompetenznetz Maligne Lymphome viele weitere Informationen.

Außerdem hat Plan C hier noch weitere Links zu hilfreichen Informationsangeboten für Sie zusammengestellt.

Plan C verstehen: Ihre Therapieplanung

Plan C unterstützt Sie dabei, den für Sie richtigen Behandlungsweg zu finden, wenn die erste Therapie erfolglos war oder wenn ein Rückfall eingetreten ist.

Im Gespräch mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt können Sie herausfinden, welche Therapiemöglichkeiten mit welcher Prognose es jetzt für Sie gibt. Für die weitere Planung spielen die folgenden Fragen eine entscheidende Rolle:

Plan C verstehen: Orangenes Ausrufezeichen

Wichtig zu wissen: Es gibt für Sie weitere Behandlungsmöglichkeiten und damit Heilungschancen, selbst wenn Ihre Erstlinientherapie ohne Erfolg war. Das heißt, Sie können weiter Hoffnung haben, denn Ihr Weg kann weitergehen. Besprechen Sie rechtzeitig mit Ihrer Ärztin oder mit Ihrem Arzt, welche Möglichkeiten für Sie infrage kommen und welche Chancen sich Ihnen dadurch bieten.

DIESE THERAPIEN KÖNNEN FÜR SIE JETZT INFRAGE KOMMEN

Vor dem Beginn einer weiteren Behandlung werden Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt überlegen, welche Therapieoptionen für Sie infrage kommen.

Maßgeblich für die Entscheidung sind zum einen die Eigenschaften und der bisherige Verlauf der Lymphom-Erkrankung und zum anderen Ihr Allgemeinzustand sowie Ihr Alter in Verbindung mit Begleiterkrankungen.3

Bisheriger Therapieverlauf

Eine wichtige Information für die weitere Therapieplanung ist, wie lange Sie nach der Erstlinientherapie erkrankungsfrei oder ohne Symptome (in Remission) waren.3

Allgemeinzustand

Zur Beurteilung Ihres Allgemeinzustandes stehen verschiedene Bewertungsskalen (Scores) zur Verfügung – beispielsweise der sogenannte ECOG-Status. Er berücksichtigt unter anderem Ihre körperliche Belastbarkeit und Ihre Selbstständigkeit im Alltag. Je niedriger der ECOG-Status – beginnend mit 0 –, desto besser ist Ihr Allgemeinzustand.4

Alter und Begleiterkrankungen

Entscheidend für den weiteren Verlauf Ihrer Behandlung ist Ihr Alter in Verbindung mit etwaigen Begleiterkrankungen („Fitness“).5

Plan C verstehen: Kleiner 60

„Junge“ Patientinnen und Patienten

Sie gelten als „junge“ Patientin oder „junger“ Patient, wenn Sie jünger als 60 Jahre sind oder nicht an einer Begleiterkrankung leiden, mit der die folgende Therapie unmöglich wäre.5 In diesem Fall erhalten Sie wahrscheinlich zunächst eine sogenannte Salvage-Chemotherapie, bevor Sie mit einer Hochdosis-Chemotherapie und anschließend mit einer autologen Stammzellentransplantation behandelt werden.5 Statt der üblichen Salvage-Chemotherapie kann auch eine Chemoimmuntherapie infrage kommen.5

Plan C verstehen: Größer 60

„Ältere“ Patientinnen und Patienten

Sie zählen zu den „älteren“ Patientinnen oder Patienten, wenn eine autologe oder allogene Stammzellentransplantation aufgrund Ihres Alters, Ihres Allgemeinzustandes oder von Begleiterkrankungen nicht möglich ist.5 In diesem Fall stehen verschiedene Chemotherapien oder Chemoimmuntherapien sowie Antikörpertherapien zur Verfügung.5

EIN 2. RÜCKFALL

Was passiert, wenn diese Therapien keine Wirkung zeigten oder es erneut zu einem Rückfall kommt?

Plan C verstehen: Blaues Ausrufezeichen

Wichtig zu wissen: Auch nach einem 2. Rückfall (ebenso nach einem 3. oder 4. Rückfall) des diffus großzelligen B-Zell-Lymphoms gibt es weitere Hoffnung und möglicherweise für einige Patienten eine weitere Heilungschance. In diesem Fall kann eine CAR-T-Zell-Therapie für Sie infrage kommen.3,5 Sie kann möglicherweise helfen, wenn andere Behandlungen erfolglos waren oder wenn Sie einen Rückfall der Erkrankung erlitten haben.3,5

Auch an diesem Punkt gilt: Sie können weiter Hoffnung haben, denn es gibt für Sie einen weiteren Weg – einen Plan C.

Was können Sie in dieser Situation für sich tun?

Informieren Sie sich jetzt und stellen Sie die Weichen für Ihren Plan C. Holen Sie sich eventuell auch eine Zweitmeinung in einem spezialisierten CAR-T-Zentrum ein.

Nach vielen Behandlungen und mehreren Rückschlägen einen weiteren Therapieversuch zu unternehmen, kann viel Kraft kosten.

Für Sie gibt es jedoch weiter

Plan C verstehen: Hoffnung

eine Chance auf Heilung – einen Plan C.

Ausführliche Informationen zu den verschiedenen Therapieoptionen finden Sie hier:

Plan C verstehen: Fragezeichen

WELCHE FRAGEN
SIND JETZT WICHTIG?

Damit Sie gemeinsam mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt die Tür zu Ihrem Plan C öffnen können, ist es wichtig, dass Sie gemeinsam die folgenden Fragen besprechen:

  • Muss ich eine weitere Therapie durchführen?
  • Welche Therapie kommt jetzt für mich infrage?
  • Welches Ziel wollen wir mit der Therapie erreichen?
  • Wie ist die Verträglichkeit der neuen Therapie und mit welchen Nebenwirkungen muss ich rechnen?
  • Welche Optionen stehen mir im weiteren Verlauf noch zur Verfügung?
  • Wo muss die Behandlung fortgeführt werden?

Diese und viele weitere wichtige Fragen hat Plan C für Sie als Checkliste zusammengestellt. Damit können Sie sich auf Gespräche mit Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt gut vorbereiten, um wirklich alle Punkte in Ruhe und ausführlich zu besprechen.

Sie können sich die Checkliste herunterladen, ausdrucken und zum nächsten Arztgespräch mitnehmen:

Mehr zum diffus großzelligen B-Zell-Lymphom finden Sie beim

Ärztin fasst Patient au die Schulter

BEHANDLUNG BEI RÜCKFALL

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VIDEOS

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CHECKLISTE FÜR DEN ARZTBESUCH

Quellen:

  1. Tilly H et al., Diffuse large B-cell lymphoma (DLBCL): ESMO Clinical Practice Guidelines for diagnosis, treatment and follow-up, Ann Oncol. 2015; 26 Suppl 5: v116 – 25, unter: https://www.annalsofoncology.org/action/showPdf?pii=S0923-7534%2819%2947184-6 (abgerufen am 04.08.2021)
  2. Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V., Häufigkeit und Ursache, unter: https://lymphome.de/diffus-grosszelliges-b-zell-lymphom/haeufigkeit-ursache/ (abgerufen am 04.08.2021)
  3. Kompetenznetz Maligne Lymphome e.V., Follikuläres Lymphom, Therapie, unter: https://lymphome.de/follikulaeres-lymphom/therapie/ (abgerufen am 03.08.2021)
  4. Kompetenznetz Leukämie e.V., Karnofsky-Index und ECOG-Status unter: https://www.kompetenznetz-leukaemie.de/content/aerzte/scores/performance_status/ (abgerufen am 04.08.2021)
  5. Lenz G et al., Diffuses großzelliges B-Zell-Lymphom, Onkopedia-Leitlinie, Empfehlungen der Fachgesellschaft zur Diagnostik und Therapie hämatologischer und onkologischer Erkrankungen, Stand: April 2021, unter: https://www.onkopedia.com/de/onkopedia/guidelines/diffuses-grosszelliges-b-zell-lymphom/@@guideline/html/index.html (abgerufen am 04.08.2021)

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